Gemeindezentrum Schützenstraße
Schließlich versteckt sich in einem der alten Düsseldorfer Wohnviertel in der Schützenstraße das Wilhelm Schreiner Haus.

Wilhelm Schreiner war Pfarrer der Johannes- Kirchengemeinde in den Jahren von 1932 bis 1942, leitete die Diakonie in Düsseldorf und beteiligte sich an der Auseinandersetzung gegen die national-sozialistischen Deutschen Christen an der Seite von Pfarrer Harney. Er lebte in einem Pfarrhaus auf der Mozartstraße und starb in einem Bombenangriff 1943 mit acht seiner Familienmitglieder. Das Gemeindehaus an der Schützenstraße, schon 1893 als kleines Backsteingebäude gebaut und bis dahin als „Tersteegenhaus" Sitz des Ev. „Vereins für Gemeindepflege der Jugend" wurde nach der Zerstörung für die Bedürfnisse einer rasant gewachsenen Großstadt als großes Gemeindezentrum neu aufgebaut und bekam dann seinen Namen. In den 70 er Jahren wurde es um die Seniorenclubräume erweitert und ist heute ein Haus mit Bewegung, ein Veranstaltungszentrum für alle Altersgruppen.

Das Zentrum wurde 2015 abgerissen, an diese Stelle wird das Kirchenfenster, Quartierstreffpunkt neu gebaut. Als Provisorium ist zur Zeit ein Ladenlokal in der Gerresheimer Straße in Betrieb.